Besorgniserregend: 9,3% mehr Wohnungseinbrüche

Besorgniserregend: 9,3% mehr Wohnungseinbrüche

BHE Presseinformation 01/12 vom 24.05.2012

 

Im dritten Jahr in Folge wurde bei Wohnungseinbrüchen ein Anstieg verzeichnet. Die starke Zunahme um 9,3 % auf ein Zehnjahreshoch von 132.595 Fällen bezeichnete Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich bei Vorstellung der polizeilichen Kriminalitätsstatistik 2011 als besorgniserregend.

 

In über 80 % der Fälle konnten weder Täter noch Beute ausfindig gemacht werden, da die Aufklärungsquote lediglich 16,2 % betrug. Die entstandenen Schäden beliefen sich auf rund 600 Mio. Euro. Schwerwiegender sind aber für die meisten Opfer die psychischen Folgen. Durch die Verletzung der Privatsphäre und das verlorene Sicherheitsgefühl in den eigenen vier Wänden haben viele Betroffene Angst vor weiteren Einbrüchen, leiden unter Ein- und Durchschlafschwierigkeiten, Alpträumen und Nervosität, oft über längere Zeit. In einigen Fällen treten sogar körperliche Beeinträchtigungen auf.

 

„Die aktuellen Zahlen zeigen, dass viele Häuser und Wohnungen immer noch unzureichend gegen Einbruch gesichert sind“, so Dr. Urban Brauer, Geschäftsführer des Bundesverbands der Hersteller- und Errichterfirmen von Sicherheitssystemen e.V. (BHE). Viele Bürger unterschätzen die Gefahr, die durch Gelegenheitstäter ausgeht und vertrauen fälschlicherweise dem Mythos „Bei mir ist nichts zu holen“. Einbrecher sind jedoch oft auf der Suche nach Gegenständen, die in jedem Haushalt vorhanden sind: Fernseher, Laptops, Smartphones, Kameras, Bargeld usw.

 

„Dabei könnte schon die mit geringem Aufwand verbundene Grundausstattung mit Sicherheitstechnik einen Einbruch verhindern“, so Brauer weiter.

Terrassentüren, Fenster sowie Haus- und Wohnungstüren dienen den Tätern als Einstiegspunkte. Werden diese durch einbruchhemmende Türen und Fenster ersetzt bzw. mit Zusatzsicherungen versehen, erschwert dies das Eindringen. Da Einbrecher nicht entdeckt werden möchten, brechen sie die Tat ab, wenn sie nicht innerhalb von zwei bis fünf Minuten ins Haus gelangen.

Einbrüche finden oft bei Abwesenheit der Bewohner statt. Deshalb sollte die mechanische Grundsicherung um eine Alarmanlage ergänzt werden. Sie meldet jeden Einbruchsversuch lautlos einer rund um die Uhr besetzten Notruf- und Serviceleitstelle. Durch die unverzüglich eingeleiteten Maßnahmen kann der Einbrecher im Idealfall noch auf frischer Tat ertappt werden.

 

Grundsätzlich muss bei Sicherungsmaßnahmen unbedingt Wert auf die fachmännische Beratung, Planung und Installation durch eine qualifizierte Sicherheits-Fachfirma gelegt werden. Denn nur Fachwissen und Erfahrung gepaart mit der passgenauen Sicherheitstechnik garantieren einen wirklich effektiven Einbruchschutz.

 

Fachfirmen für Einbruchschutz finden Interessenten einfach mittels einer Landkarte unter www.bhe.de/alarmanlagen/. Per Klick auf das entsprechende PLZ-Gebiet werden alle Fachfirmen für Alarmanlagen in der näheren Umgebung angezeigt.

 

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