Drastischer Anstieg bei Wohnungseinbrüchen

BHE-Presseinformation 04/11 vom 02.08.2011

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Alarmierende Zahlen für Haus- und Wohnungsbesitzer beschreibt die polizeiliche Kriminalitätsstatistik für das Jahr 2010. Danachstieg innerhalb eines Jahres die Zahl an Wohnungseinbrüchen um rund 7 % auf 121.347 Fälle.

Nur knapp 16 % davon konnten aufgeklärt werden. Da bereits im Jahr 2009 eine Zunahme um rund 5 % verzeichnet wurde, scheinen Einbrecher in Deutschland immer noch zu leichtes Spiel zu haben.

 

Nach einhelliger Expertenmeinung schützen sich die Bürger kaum gegen Einbrüche und gewähren Eindringlingen somit schnellen Zutritt zu ihrem Hab und Gut. Unterschätzt wird dabei oft, dass ein Einbruch eine erhebliche Beeinträchtigung des Sicherheitsgefühls nach sich zieht. Denn nicht nur der materielle Verlust macht Einbruchsopfern zu schaffen. Viele Betroffene leiden aufgrund der Verletzung der Privatsphäre unter gravierenden psychischen Langzeitfolgen.

 

Dabei könnte eine Grundabsicherung schon mit wenigen Mitteln und relativ geringem Kostenaufwand erreicht werden. Denn die richtigen Sicherungstechniken bieten effektiven Schutz vor unliebsamen Eindringlingen.

 

Hauptangriffspunkte der Einbrecher sind Terrassentüren, Fenster sowie Haus- und Wohnungstüren. Um das Eindringen zu erschweren, sollten einbruchhemmende Türen und Fenster eingesetzt werden. Kommt ein Einbrecher nämlich nicht innerhalb von zwei bis fünf Minuten ins Gebäude, bricht er in der Regel seine Tat ab.

 

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Eine wichtige Ergänzung zur mechanischen Grundsicherung stellt eine Alarmanlage dar. Sie meldet den Einbruchsversuch lautlos einer rund um die Uhr besetzten Notruf- und Serviceleitstelle und bietet so die Möglichkeit zur Intervention.

Dass sich der Einsatz von Sicherungstechniken lohnt, zeigt eine Auswertung des bayerischen Landeskriminalamtes.

Demnach konnten im Jahr 2010 allein in Bayern 1451 Einbrüche durch Sicherungstechniken verhindert werden. Die Dunkelziffer der Täter, die sich durch vorhandene Sicherungstechnik abschrecken lässt, dürfte sogar erheblich höher liegen.

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Bei allen Sicherungsmaßnahmen gilt: nur die fachmännische Beratung, Planung und Installation durch eine qualifizierte Sicherheits-Fachfirma garantiert effektiven Einbruchschutz. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass geprüfte Technik zum Einsatz kommt. 

 

Die im Bundesverband der Hersteller- und Errichterfirmen von Sicherheitssystemen (BHE) organisierten Firmen stehen Interessenten gerne mit ihrer Fachkompetenz zur Verfügung. Eine Datenbank der BHE-Experten und weitere Infos gibt es auf www.bhe.de. Interessenten finden z.B. unter www.bhe.de/alarmanlagen/ eine Landkarte, die es per Klick auf ihr PLZ-Gebiet ermöglicht, Fachfirmen für Alarmanlagen und Einbruchschutz in ihrer Nähe zu suchen.

 

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